Stoy Schule
22
Jun
2016
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Was eine Apotheke mit Coca Cola zu hat

In bzw. vor einer Apotheke wurde als erstes ein Sirup ausgeschenkt, der später als Coca Cola bezeichnet wurde. Eigentlich ging es dem Apotheker Pemberton um ein Rezept für ein Mittel gegen Kopfschmerzen und Müdigkeit. Wenig später wird Coca Cola in sogenannten Soda-Bars für fünf Cent angeboten.

Dies und vieles mehr erfuhr die KBM 15_1 bei ihrer Unternehmensbesichtigung am 16.06.2016 im Coca Cola Werk Weimar.

1929 kam die Coca Cola nach Deutschland. Interessant war es auch, davon zu hören, dass die Fanta 1940 erfunden wurde und damals Molke enthielt.

Die erste Coca Cola light gab es 1983. 1990 startete Coca Cola seinen Siegeszug im Osten von Deutschland. 1,6 Mrd. DM wurden damals innerhalb von 10 bis 12 Wochen für den Aufbau des Vertriebsnetzes in den neuen Bundesländern ausgegeben.

Und wer hätte gedacht, dass der Weihnachtsmann auf den Weihnachtstrucks, die es seit 1997 gibt, ein echter Truckerfahrer ist, der sozusagen als Vorlage diente.

Inzwischen vertreibt Coca Cola ca. 90 Produkte, in fast jeder Sparte verfügt man über ein eigenes Getränk. Unglaublich auch, dass Coca Cola der größte Produzent an Saftgetränken weltweit ist. Coca Cola gibt es inzwischen in 200 Ländern mit 700.000 Mitarbeitern. Übrigens: Das Wort „Coca Cola“ soll neben „Okay“ das am meisten bekannte Wort sein.

Der Standort in Weimar ist relativ klein, auch wenn er in qm 12 Fußballfelder umfasst. Ihn gab es schon vor 1991, als Coca Cola das Limona-Werk kaufte.

Unter Anderem erfuhr die Klasse, dass Coca Cola Weimar auch vielfältig als Sponsor auftritt. Außergewöhnlich dabei: Im Herbst haben die Mitarbeiter einen Tag frei, um sich für Gemeinnütziges zu engagieren.

Nach einer spannenden Präsentation verbunden mit einer faszinierenden Animation der Maschinen des Werkes ging es dann mit entsprechender Ausrüstung (Kittel, Warnwesten und Häubchen) in die Produktion.

Hier konnte man z.B. einem Fremdstoffinspektor zusehen. Diese Maschine riecht an den Flaschen, um Verschmutzungen festzustellen und die entsprechenden Flaschen auszusortieren.

Eine „Waschmaschine“ reinigt 15.000 Flaschen gleichzeitig. Dabei wird das Wasser mehrfach verwendet. Ein „Blitzer“ prüft die äußere Form der Flasche auf Kratzer, Löscher etc. Die Klasse erfuhr, dass in einer Stunde 30.000 bis 35.000 Flaschen wieder befüllt werden. Zum Schluss wird sogar die Füllhöhe geprüft.

Nach der Besichtigung beantwortete Herr Gessner, der der Klasse alles erklärte, noch viele neugierige Fragen. Das Weimarer Werk agiert natürlich auch als Ausbilder. 14 Berufsfelder sind erlernbar. Alle Auszubildenden werden nach der Ausbildung für ein Jahr befristet übernommen, die Hälfte deren erhalten sogar nach einem Jahr einen unbefristeten Vertrag.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrm Gessner, der die Führung sehr interessant und spannend gestaltete.

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