Stoy Schule
20
Mai
2016
0

Gut geführt ist halb gewonnen

Mit einem gut gewählten Führungsstil steht und fällt in einem Unternehmen alles. Dieser Bericht soll einen kleinen Überblick über die verschiedenen Führungsstile, ihre Vorteile und Nachteile geben.

Der autokratische Führungsstil ist besonders durch die unumschränkte Alleinherrschaft gekennzeichnet. Unbedingter Gehorsam und Disziplin werden hier verlangt. Der Autokrat leitet unter dem Motto das „Diamanten nur unter Druck entstehen“. Mitarbeiter haben kein Recht Entscheidungen zu treffen oder daran mitzuwirken. Sie entwickeln keine Eigeninitiative und arbeiten nur nach Vorschrift und Anweisung.

Des Weiteren gibt es den charismatischen Führungsstil. Der Unternehmer besitzt eine starke persönliche Ausstrahlung. In schwierigen Zeiten vermittelt die Führungskraft mit charismatischem Führungsstil Vertrauen.

Beim bürokratischen Führungsstil ist die Funktion nicht an eine Person gebunden. Sie ist auf Zeit verliehen und übertragbar. Zum Einsatz kommen hier Richtlinien sowie Stellenbeschreibungen und Dienstanweisungen.

Außerdem gibt es noch den autokratischen Führungsstil. Hier herrscht klare Trennung. Der Vorgesetzte kontrolliert und entscheidet, die Mitarbeiter führen aus. Da hier nur der Vorgesetzte entscheidet, gibt es in Krisensituationen eine schnelle Handlungsfähigkeit. Wer die Verantwortung und Entscheidungen trifft, ist klar geregelt. Negativ zu sehen ist, dass die Mitarbeiter keinen Grund darin sehen, sich eigene Gedanken zu machen. Auf der anderen Seite kann der Vorgesetzte leicht überfordert sein, wenn er alles alleine regeln muss. Ist er mal nicht da, ist nicht geklärt, wer dann alle Entscheidungen trifft.

Der kooperative Führungsstil kennzeichnet sich dadurch, dass die Mitarbeiter in den Entscheidungsprozess mit einbezogen werden. Die Kontrolle durch den Vorgesetzten wird teilweise durch selbstständige Kontrolle, welche durch Vertrauen des Vorgesetzten kommt, ersetzt. Im Gegensatz zum autoritären Führungsstil bekommen die Mitarbeiter beim kooperativen Führungsstil ein besseres Verständnis für alle Abläufe. Des Weiteren sind sie durch Einbringung eigener Ideen und Vorschläge motivierter bei der Arbeit. Durch die Entlastung des Vorgesetzten und die höhere Motivation der Mitarbeiter entsteht ein angenehmes Arbeitsklima. Will der Vorgesetzte es allen gerecht machen, besteht die Gefahr, dass es zu keiner klaren Entscheidung kommen kann. Dadurch ergeben sich längere Wartezeiten, die sich negativ auf das Unternehmen auswirken können. In Unternehmen, wo die Mitarbeiter sehr viel Freiheit haben und sich gegenseitig kontrollieren, herrscht der laissez-faire Führungsstil. Zwar ist dieser Führungsstil sehr animierend, aber dennoch kann nicht jeder Mitarbeiter mit so einem hohen Maß an Unabhängigkeit umgehen.

Weitere Führungsstile sind unter anderem der richtungsbezogene Führungsstil, der tradierende Führungsstil sowie der gruppenbezogene Führungsstil und der situative Führungsstil. Schaut man sich die gängigsten Führungsstile an, sollte man sich als Vorgesetzter für die „goldene Mitte“, also den kooperativen Führungsstil, entscheiden. Mitarbeiter sind motiviert bei der Sache, können eigene Entscheidungen treffen, werden aber durch ein wachsames Auge vom Vorgesetzten kontrolliert.