Stoy Schule
6
Mai
2016
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Für Führungskräfte enorm wichtig: Kenntnisse über ex- und intrinsische Motivation

Motivation ist ein wichtiges Element in jedem Unternehmen, welches dazu dient, die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter aufrechtzuerhalten bzw. zu steigern. Man möchte durch eine gute Motivation das bestmögliche Ergebnis herausholen und die Innovation fördern. Des Weiteren ist die Motivation maßgebend für ein gutes Betriebsklima.

Man unterteilt hierbei in ex- und intrinsische Motivation.

Unter extrinsische Motivation versteht man eine Form der Motivation, welche durch äußere Reize hervorgerufen wird. Beispielsweise kann es hier um den Wunsch nach Belohnung oder um das Vermeiden einer Bestrafung handeln. Die Aufgaben werden also nicht aus eigenem Antrieb oder um ihrer selbst willen ausgeführt.

Quellen der intrinsischer Motivation

  • instrumentelle Motivation: Wunsch nach einem Vorteil für das Durchführen einer Tätigkeit oder nach einer konkreten Belohnung.
  • externes Selbstverständnis: beruft sich auf die soziale Rolle, die eine Person in einer Gemeinschaft einnimmt. Diese Rolle, welche häufig mit Aufgaben und Pflichten verbunden sind, wird von der betreffenden Person als externe Motivationsquelle wahrgenommen. Das Handeln beruht auf den Wunsch nach Freundschaft, Zuwendung, Geborgenheit sowie die Angst vor Ausschluss und Wertlosigkeit.
  • Internalisierung von Zielen: Hier wird der Baustein des eigenen Handelns für das Erreichen einer externen Zielstellung gesehen.

Intrinsische Motivation ist die aus sich selbst entstehende, innere Motivation eines jeden Menschen. Im Gegensatz zur extrinsischen Motivation werden die Aufgaben um ihrer selbst willen durchgeführt. Hier steht nicht die Belohnung oder die Vermeidung von Strafen im Vordergrund.

Des Weiteren lässt sich feststellen, dass sich ex-und intrinsische Motivation nicht zwangsläufig ausschließen, sondern durchaus auch kombiniert werden können.

Quellen intrinsischer Motivation

  • interne Prozessmotivation: Hier erkennt man einen Sinn der Tätigkeit. Man ist weder unter- noch überfordert und hat Spaß an der Tätigkeit. Somit wird die Aufgabe um ihrer selbst willen erledigt.
  • internes Selbstverständnis: Handlungen eines Menschen werden auf subjektive Werte und Ideale ausgerichtet, die jeder Mensch besitzt. Anhand dessen spricht das interne Selbstverständnis besonders das Grundmotiv der Leistung an.

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