Stoy Schule
25
Mrz
2014
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Die Tücken im Bewerbungsschreiben

Das A und O für den Traumjob ist zuerst einmal das nahezu perfekte Anschreiben. Nahezu perfekt deshalb, weil das Bewerbungsschreiben das Aushängeschild für dich und deine Bewerbung ist. Auf möglichst nicht mehr, als ein oder zwei Seiten solltest du kurz erklären, wer du bist, was du machst und warum du dich für die ausgeschriebene Stelle interessierst. Dass du ein Bewerbungsschreiben verfassen musst, ist kein böser Wille des Personalers. Vielmehr solltest du es als Chance sehen, dich im richtigen Licht dastehen zu lassen. Um dir diese Arbeit zu erleichtern, werden in den folgenden Abschnitten ein paar Tipps für das perfekte Anschreiben gegeben.

Das Layout

Die formalen Ansprüche sind besonders wichtig, denn wenn du schon ein Bewerbungsschreiben nicht wie einen Geschäftsbrief layouten kannst,  besteht die Gefahr, dass man dir auch sonst nicht viel zutraut. Beispielsweise kannst du deine eigene Adresse in der Kopfzeile platzieren und den Empfänger linksbündig darunter.  Im Datum solltest du darauf achten, den Monat immer auszuschreiben. Der Betreff wird fett und ohne „Betreff“ davor geschrieben. Weiterhin solltest du darauf achten, dass der Text formal in Einleitung, Hauptteil und Schluss gegliedert ist. Achte zusätzlich darauf, den Text in Absätze zu unterteilen.

Die Anrede

Bestenfalls findet man unter einer Stellenausschreibung einen persönlichen Ansprechpartner. Anreden wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ sind unpersönlich. Immer häufiger kommt es vor, dass Unternehmen gezielt keinen Ansprechpartner unter der Ausschreibung angeben. So können die Personaler überprüfen, ob du dich mit dem Unternehmen auseinandersetzt  und genügend Eigeninitiative zeigst und beim Unternehmen anrufst.

Die eigene Darstellung

Durch die eigene Darstellung gibst du dem Personaler die Gelegenheit, dich kennen zu lernen und zu merken, dass du optimal in das Unternehmen passt. Verwende bei deiner Eigenvorstellung keine Floskeln und liste deine Fähigkeiten nicht einfach nur auf. Denn wahllose Worte wie „teamfähig, kreativ, flexibel,…“ (lies dazu auch hier) sagen nichts über dich aus. Nutze stattdessen handfeste Beispiele, um diese Fähigkeiten zu untermauern.

Die Motivation

Einer der wichtigsten Punkte für den Personaler ist natürlich der Grund deiner Bewerbung. Diesem Thema solltest du auf jedem Fall zwei oder drei Sätze widmen. Gründe können beispielsweise der Wunsch nach einem neuen Aufgabengebiet, mehr Verantwortung oder die Chance, international tätig zu werden sein.

Der Abschluss

Auch der Abschluss ist für ein gelungenes Bewerbungsschreiben wichtig. Vermeide  es daher, Sätze im Konjunktiv zu schreiben. Formulier den Schluss klar und einfach. Schreib „Ich freue mich auf Ihre Antwort“ und vergiss nicht, den möglichen Eintrittstermin und die Gehaltsvorstellungen anzugeben. Achte weiterhin darauf, den Brief eigenhändig zu unterschreiben.

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