Stoy Schule
20
Mai
2014
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Die passenden Tipps für einen super Lebenslauf

Um zu einem Bewerbungsgespräch, sei es für ein Praktikum, einen Ausbildungsplatz oder eine “richtige” Stelle, eingeladen zu werden, muss neben dem Anschreiben auch ein sehr gut formulierter Lebenslauf erstellt werden. Mithilfe dieses Lebenslaufes habt ihr die Gelegenheit, euch von Mitbewerbern und Konkurrenten abzuheben. Erfahrt hier, auf was ihr beim Formulieren besonders achten solltet.

Ein guter Lebenslauf enthält die wesentlichsten Berufsstationen, sofern man diese schon vorweisen kann. 🙂 Aber auch die schulische Laufbahn muss entsprechend aufgeführt werden. Weiterhin ist es ratsam, die Sprachkenntnisse darzustellen. Abschließend sollten unter dem Punkt „Sonstiges“ interessante und für den Beruf beziehungsweise für den Ausbildunsgplatz relavante Hobbys, soziale Aktivitäten, Vereinstätigkeiten und ähnliches zusammengefasst werden.

Persönliche Daten

Der klassische Lebenslauf beginnt mit dem Namen und dem Vornamen. Gefolgt werden diese Angaben von dem Geburtstag, der Staatsangehörigkeit, der Adresse, der Telefonnummer und der E-Mail-Adresse. Diese Angaben bilden die Basisdaten. Wichtig ist, dass ihr diese Daten auf Vollständigkeit und vor allem auf Richtigkeit überprüft.

Wenn ihr euch dafür entscheidet, euren Lebenslauf mit einem Foto zu versehen, dann sollte es ein professionelles Bewerbungsfoto sein, auf dem ihr kompetent wirkt. Urlaubsfotos oder Aufnahmen mit der eigenen Kamera zuhause im Wohnzimmer sind tabu. Das Foto solltet ihr so positionieren, dass ihr euch zur Blattmitte richtet.

Berufliche Stationen

Wenn ihr einige Zeit gearbeitet habt, sind die beruflichen Stationen der Kern eures Lebenslaufes. In diesem Abschnitt beginnt ihr dann mit der letzten bzw. aktuellen Tätigkeit. Wichtig ist, dass die einzelnen Stationen nach der gleichen Struktur beschrieben werden. Beginnt also mit dem Zeitraum der Beschäftigung und der Firma. Danach nennt ihr eure Stellenbezeichnung und erklärt stichpunktartig eure Tätigkeiten und Aufgaben. Hier ist es besonders wichtig, dass der Lebenslauf lückenlos ist. Steht ihr noch ganz am Anfang eurer beruflichen Laufbahn, ist jedem Arbeitgeber bewusst, dass ihr zunächst nur/vor allem schulische Stationen aufweisen könnt. Keine Sorge, da kommt noch mehr. 😉

Schulische Stationen

Dieser Abschnitt zeigt euer Engagement und eure Weiterbildungsbereitschaft. Nennt hier die Eckpunkte in chronologischer Reihenfolge. Verweist zusätzlich auf eventuelle Abschlüsse und Zertifikate, aber auch Schwerpunkte, die ihr bei der Wahl eurer Schul- und/oder Studienfächer gelegt habt.

Sprachkenntnisse

Hier könnt ihr alle Sprachen aufführen, die ihr in eurem bisherigen Leben gelernt habt. Vergesst nicht anzugeben, auf welchem Niveau ihr euch bei der jeweiligen Sprache derzeit befindet. Wichtig ist, dass ihr ehrlich seid. Sonst kann es in einem Bewerbungsgespräch plötzlich peinlich werden, wenn ihr Englisch oder Spanisch interviewt werdet.

Sonstiges

Hier könnt ihr eurem Lebenslauf eine persönliche Note verpassen. Beispielsweise ist dieser Bereich für Hobbys, Führerscheine, Vereinstätigkeiten und ehrenamtlichen Tätigkeiten gedacht. Angaben wie “mit Freunden treffen” oder “ins Kino gehen” gehören hier nicht hin. Nur für die Stelle relevante Dinge nennen.

Allgemein solltet ihr natürlich Rechtschreibfehler vermeiden und auf eine verspielte Gestaltung verzichten. Wichtig ist, dass man auf einem Blick die wesentlichen Informationen wahrnimmt. Vergesst nicht, den Lebenslauf zu unterschreiben.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Artikel das Verfassen des Lebenslaufes vereinfachen und wünsche euch nun viel Spaß beim Formulieren!

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